Über uns
Über uns
Das SeLFI-Lab ist am Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt angesiedelt. In unserem Lab erforschen wir, wie Schülerinnen und Schüler ihr Lernen selbst regulieren können – und wie Lehrkräfte sie dabei wirksam unterstützen. Unser Ziel ist es, Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis zu schlagen: Wir verbinden unsere aktuelle Forschung mit konkreten Impulsen für den Unterricht.
Unsere Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Bildungsforschung, Lehrkräftebildung und schulischer Praxis. Dabei verfolgen wir drei Leitlinien:
- Evidenzbasiert: Wir untersuchen, welche Ansätze tatsächlich wirken, um kognitive, motivationale und emotionale Lernprozesse zu unterstützen – mit Experimenten, Längsschnittstudien, systematischen Reviews und Meta-Analysen.
- Interdisziplinär: An verschiedenen Stellen verbinden sich unsere pädagogisch-psychologischen Forschungsthemen mit unterschiedlichen Forschungsdisziplinen – beispielsweise bei den Themen Unterrichten (Bildungswissenschaft), Psychische Gesundheit (Klinische Psychologie) und technologiebasiertes Assessment (Educational Technologies).
- Praxisnah: Die Professionalisierung von Lehrkräften spielt eine wichtige Rolle in unserer Forschung. Für den Wissenschafts-Praxis-Transfer entwickeln wir Materialien, die Lehrkräfte unmittelbar im Unterricht einsetzen können.
Wir arbeiten als interdisziplinäres Team aus pädagogischen Psychologinnen, Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftlern sowie studierten Lehrkräften, und sind am Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt angesiedelt.
Charlotte Dignath
Forschungsinteressen + aktuelle Projekte/Themen
Charlotte Dignath Professorin für Pädagogische Psychologie an der Goethe Universität Frankfurt und leitet das SeLFI-Lab. Sie ist Psychologin und hat zudem das 2. Staatsexamen für das Lehramt an Beruflichen Schulen abgeschlossen. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Lernende sich selbst beim Lernen regulieren und steuern können – und was sie dabei unterstützt, auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich zu sein.
Ihr besonderes Interesse gilt Schülerinnen und Schülern mit Lern- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten sowie der Frage, wie Schule ein Ort sein kann, an dem psychische Gesundheit gefördert wird statt zu belasten. Darüber hinaus erforscht sie, wie Lehrkräfte professionell auf diese Herausforderungen vorbereitet und in ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden können.
Methodisch arbeitet sie vor allem mit Interventions- und Trainingsstudien, führt Meta-Analysen und systematische Reviews durch und entwickelt computergestützte Verfahren, um kognitive und motivational-affektive Lernprozesse präzise zu erfassen.
Ihr Ziel ist es, durch empirisch fundierte Forschung Wege aufzuzeigen, wie Lernen für alle Schülerinnen und Schüler erfolgreicher und gesünder gestaltet werden kann.
Dorothea Krampen
Dorothea Krampen studierte Psychologie an der Goethe-Universität. Von 2008 bis 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Sie war dort Teil des nationalen Projektteams PISA 2009 mit dem Schwerpunkt Skalierung. Im Jahr 2014 promovierte sie zum Dr. phil. nat. an der Goethe-Universität. Ihre Arbeit beschäftigte sich mit den Auswirkungen des Testformats auf die Beantwortung von Testaufgaben. Sie ist Preisträgerin des Peter Lang Nachwuchspreises 2014. Seit 2014 arbeitet sie als Akademische Rätin in der Abteilung Pädagogische Psychologie an der Goethe-Universität. Sie forscht zu verschiedenen, oft interdisziplinären Themen und lehrt sowohl in der Psychologie als auch in den Bildungs- und Erziehungswissenschaften. Ihre Habilitation zur Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen über die Lebensspanne hat sie 2025 mit der Venia Legendi im Fach Psychologie abgeschlossen. Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Diagnostik, Statistik/Methoden und empirische Bildungsforschung. Aktuell befasst sie sich mit der psychometrischen Evaluierung verschiedener diagnostischer Instrumente, KI-basierter Diagnose und Förderung von Leseflüssigkeit sowie Resilienzstärkung in der Schule.
Bernadette van Berk
Ist gerade in Elternzeit.
Charlotte Schell
Forschungsinteressen + aktuelle Projekte/Themen
Elena-Christin Haas
Elena-Christin Haas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (B.A. mit Schwerpunkt Sozialpädagogik) und an der Humboldt-Universität zu Berlin (M.A.). Von 2018 bis 2025 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Berlin und Frankfurt am Main tätig und arbeitete dort an verschiedenen Evaluationsstudien im Berliner Schulsystem mit (BERLIN-Studie, WiKo-Studie). In ihrer Promotionszeit am DIPF beschäftigte sie sich mit Fragen zum Abbau von Bildungsungleichheiten und untersuchte längsschnittlich multiple herkunftsbezogene und individuelle Bildungsrisiken sowie förderliche und schützende Ressourcen für erfolgreiche Bildungsverläufe. Seit 2025 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im SeLFI-Lab im Fachbereich für Pädagogische Psychologie an der Goethe Universität Frankfurt tätig und befasst sich aktuell mit der Förderung selbstregulierten Lernens im Kontext Schule und wie Lehrkräfte Schüler*innen mit unterschiedlichen Voraussetzungen dabei unterstützen können.
Lea Marie Nobbe
Lea Nobbe studierte in Frankfurt Psychologie mit Schwerpunkt pädagogische Psychologie. Während ihrer Promotionszeit am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation beschäftigte sie sich vor allem mit der kognitiven Lernstrategie des Verteilten Lernens. Inzwischen liegt ihr breiterer Fokus auf der Förderung selbstregulierten Lernens im Kontext Schule. Dabei geht es vorrangig darum, wie sich Kinder beim Lernen in digitalen Kontexten unterstützen lassen.
Nick Gerrit Hasche
Nick Gerrit Hasche studierte Soziologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld und der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 2022 promoviert er am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation im INCLASS-Projekt. Dort beschäftigt er sich hauptsächlich mit der professionellen Kompetenz von Lehrkräften und der Inklusion von Kindern im Autismus-Spektrum.
Claudia Walker
Claudia Walker studiert in Frankfurt Psychologie mit Schwerpunkt pädagogische Psychologie. An der Goethe-Universität hat sie eine Ausbildung zur Trainerin abgeschlossen und arbeitet seit 2022 in der Abteilung für pädagogische Psychologie als administrative Mitarbeiterin.
Mehr über das Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt finden Sie hier.
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