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PuS-SeL

Mit dem Projekt PuS-SeL (Problemlösen und Strategien – Selbstregulation beim Lernen) wollen wir erforschen, wie Selbstregulation bei jungen Lernenden valide und innovativ gemessen werden kann und wir Schülerinnen und Schüler beim Erlernen von Selbstregulation am besten unterstützen können. Dazu wurden Kinder der 2.-5. Jahrgangsstufe sowie ihre Eltern und ihre Lehrkraft zum Thema Selbstregulation beim Lernen befragt. Die Selbstregulation beim Lernen von Kindern wurde auch mit Logdaten gemessen, also den Daten, die bei der Bearbeitung digitaler Aufgaben entstehen.


Als bildungsrelevante Risikofaktoren für Selbstregulation beim Lernen untersuchten wir zudem den sozioökonomischen Status, Migrationshintergrund und Lernschwierigkeiten. Für Kinder mit niedrigem sozioökonomischem Status und Lernschwierigkeiten berichteten Eltern eine geringere Strategienutzung. Kinder mit Migrationshintergrund schätzten ihre eigene Strategienutzung höher ein als andere Kinder. Diese Ergebnisse zeigen wichtige Ansatzpunkte für die Unterstützung von Selbstregulation beim Lernen von Kindern auf.

PDF | Risikofaktoren für schulische Unterleistung und selbstreguliertes Lernen junger Schüler

Über verschiedene Studien hinweg zeigte sich, dass verschiedene Messmethoden – und vor allem auch deren Kombination – Einblicke in die Selbstregulation beim Lernen bieten. Logdaten sind dabei eine hilfreiche Messmethode, um Selbstregulation im Prozess genau zu identifizieren.

PDF | Auf dem richtigen Weg: Entschlüsselung des selbstregulierten Lernens in den Protokolldaten junger Schüler mit der digitalen Eisenbahnaufgabe

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie Fragen zum Projekt oder Anregungen für unsere Forschung haben.

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